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Ludwigstadt ist die alte Hauptstadt des Kurfürsten Thome. Die Stadt liegt an der Truke in der Nähe des Zusammenflusses von Truke und Arke im Südwesten des Finsterlandes. Das Gebiet gehört zu den ältesten Siedlungsräumen des ganzen Kontinents. Man findet dort sogar Spuren einer Zivilisation, die lange vor den Eisenmeistern hier gelebt haben dürfte. Was aus ihr geworden ist, ist unbekannt und unerforscht, fest steht aber, dass die Menschen der Gegend in den Resten dieser Kultur ihre ersten Unterstände errichteten. Noch heute ist der Kern von Ludwigsstadt gut daran erkennbar, dass die neueren Häuser teilweise aus den Resten älterer Bauwerke bestehen. Man findet auf Ziegeln und Steinquadern oft alte Inschriften und sonderbare Reliefs, die irgendwelche urtümlichen Geister und Dämonen zeigen.

Das Herz der Stadt liegt in einer Senke, weswegen die Luft dort eher schlecht ist und die Häuser oft überschwemmt sind. Gerade die älteren Bauwerke haben ihre Türen im ersten Stock und sind über Außentreppen erreichbar, was der Altstadt ein charakteristisches Flair gibt. Die Ludwigsstädter stören sich nicht daran und übergehen Fragen danach mit einem Achselzucken. Außerhalb der verwinkelten und unübersichtlichen Innenstadt erstreckt sich die eigentliche Siedlung, mit der Fürstenstadt, einem mathematisch genau angelegten Areal aus sechseckigen Parzellen, die unter Fürst Ludwig-Emmanuel II. angelegt wurden. Dieses Viertel ist seit dem Umzug der Hauptstadt nach Buchburg ein wenig in Verruf geraten. Viele der Beamten, die dort früher gewohnt haben, sind weggezogen. Die leerstehenden Häuser wurden von Veteranen des Großen Krieges in Beschlag genommen und so hat sich ein gefährliches Viertel gebildet.

Auf der anderen Seite sind viele konservative Adelige in die Stadt gezogen, da sie hier vor neuartigen Erfindungen und dem Stress des modernen Lebens in Sicherheit sind. Es ist nicht unüblich, im Ludwigsstädter Umland eine Villa bauen zu lassen, die zwar mit jeglichem Komfort ausgestattet ist, aber diesen diskret verbirgt und dem Geschmack der Blütezeit entspricht.

Da die Stadt nie eine Stadtmauer hatte, wurden die umliegenden Dörfer früh eingemeindet. Diese bilden heute die Vororte von Ludwigsstadt und bieten der Mehrheit der Bevölkerung Obdach. Hier befindet sich auch die elektrische Industrie, die zu einem der größten Arbeitgeber der Gegend gehört. Der derzeitige Bürgermeister Friedrich-Stanislaus van Groot, ist ein Industrieller, der aus dem Sund eingewandert ist. Er gilt als wirtschaftlich kompetent, aber an der Stadtentwicklung desinteressiert.

Städte in der Nähe sind im Norden Buchburg, im Südosten Königsberg und im Südwesten Beching.

Sie gilt als altmodischste Stadt der Gegend. Die Bürger und Bürgerinnen sind konservativ und trauern dem alten Fürsten nach, der die Stadt immerhin Hauptstadt sein ließ. Für den neuen Kurfürsten haben sie nur Verachtung über.

Besondere Orte:Edit

Quelle: Die Geheime Bibliothek