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Der Vandalismus ist eine sehr neue Kunstrichtung des Finsterlandes, die wohl zu den Kontroversesten überhaupt gehört. Während andere moderne Richtungen die Grenzen des guten Geschmacks verschieben oder verletzen, ignoriert sie der Vandalismus völlig. An die Stelle von philosophischen Fragen tritt Chaos und Verwüstung. Die Vandalisten sehen Gesellschaft als System, das die menschliche Natur verwüstet und begrüßt daher jeden Versuch, diese zu vernichten oder zumindest zu beschädigen.

Vandalistische Kunstwerke sind dramatisch und beeindruckend, meistens auch schockierend. Die Künstler und Künstlerinnen sehen sich als Rebellen und sehen keinen Grund, auf ihre Umgebung Rücksicht zu nehmen. Eines der bekanntesten Werke, "Karambolage" von Oleg Jephaimowitsch Buljatin, ist eine Ansammlung von Fahrzeugen, die zu einem großen Schrotthaufen zusammengeschoben wurden. Es wurde zum ersten Mal mitten in Leuing auf einer Straßenkreuzung gezeigt und verursachte einen gewaltigen Verkehrsstau und öffentliche Unruhe. Der Künstler wurde bald darauf festgenommen und für zwei Wochen eingesperrt.

Andere bekannte Werke sind das Theaterstück "Unterbrechung" von Maria Teravic, bei dem ein anderes Stück von anderen Schauspielern gestört wird und "Brodeln", ein Gedicht von Kurt Soppel.